Der neue Manley TNT (Tubes -- No Tubes) zwei Kanal Pre-Amp: Hier ist der Trick: zwei unterschiedliche Vorverstärker in einem für zwei verschiedene Klangfarben.
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Beschreibung
Der neue Manley TNT (Tubes -- No Tubes) zwei Kanal Pre-Amp: ... Hier ist der Trick: zwei unterschiedliche Vorverstärker in einem für zwei verschiedene Klangfarben. Wegen der grossen Nachfrage entspricht ein Kanal genau dem Vorverstärker aus dem SLAM! mit Röhren und Transformatoren. Der zweite Kanal ist eine komplett neue r&aouml;hrenlose Schaltung von Hutch und ist durch die Verstärker alter britischer Konsolen inspiriert und mit Trafos kombiniert. Dies ist keine Kopie schon existierender Modelle, sondern ein komplett neu erinnert aber an den Klang dieser klassischen diskreten Schaltungen. Beide Kanäle sind auf einem Grundsatz aufgebaut: "das Mikrofon einstecken und es klingt gut". Der Röhrenkanal brilliert bei traditionell schwierigen Quellen wie helle Gitarren, Holz- und Blechbläser und gewisse Stimmen. Der "No Tubes" Kanal ist eher für weichere Stimmen, Drums und derbe Gitarren. Aber man weiss nie welches der richtige Verstärker ist, bis man es probiert. Jedenfalls erhält man mit dem TNT zwei Alternativen in einem.
Es gibt eine grosse Anzahlt von Mikrofon Pre-Amps und heute wählt man nach dem zu erzielenden Klang, der Leistung, dem verwendeten Mikrofon, deren Kombination und dem Song aus. Dies ist ein legitimer Ansatz, benötigt aber mindestens drei oder 4 verschiedene Vorverstärker und dies kann bei hohem Qualitätsanspruch teuer und für einfache Overdubs übertrieben werden. Der Manley TNT ist ein neues Konzept für alle, die nicht immer alles in Stereo benötigen, aber Qualität fordern. Oder für alle, die schon verschiedene Stereo Pre-Amps haben und nach dem besten suchen.
Manley Labs sah das Bedürfnis nach einem möglicht vielseitig klingenden High-End Pre-Amp zu einem attraktiven Preis. Der "T" (Tubes) Kanal beginnt mit dem hoch gelobten Vorverstärker aus dem SLAM!, der sicherlich seinen Platz bei den cost-no-object Verstärkern hat. Der "NT" (No Tubes) Kanal fügt einen kompromisslosen solid-state Verstärker hinzu, der neue Massstäbe setzt. Da der Solid-State-Teil zwei unterschiedliche Techniken verwendet, die gewählt werden können, hat er zwei Klänge in einem.
Manley Labs nahm am "Preamps in Paradise" Forum von 3D Audio teil, welches eine bemerkenswerte Möglichkeit ist, um Pre-Amps genau zu besprechen und, wichtiger noch, zu hören, was Top Engineers mögen, hassen und in zukünftigen Verstärkern fordern. Das grösste Bedürfnis war ein Pre-Amp mit variabler Impedanz, aber ohne die normalerweise auftretenden Pegeländerungen bei dieser Funktion. Manley entschied sich dazu, eine Impedanzwahl richtig einzubinden. Und dies mit nahezu Null Veränderung in der Verstärkung. De Facto wird auf der Solid State Seite ein Stromverstärker für die niedrigsten und ein Spannungsverstärker für die höchsten Impedanzen verwendet. Diese beiden Verstärker werden für die mittleren Impedanzen ineinander überblendet. So wird der Grossteil des Mikrofonsignals verwendet und nicht verschwendet. Sowohl der Strom- wie auch der Spannungsverstärker sind äusserst optimiert, so dass man bei der Änderung der Impedanz wirklich auch die klangliche Änderung des Mikrofons hört und nicht wie üblich den Verstärker in einen mehr als idealen Zustand betreibt. Anders gesagt ist benötigt dieser Ansatz völlig neue Schaltung, Konzepte und Technologien. Zusätzlich gibt es einen 3-Weg-Schalter für die Impedanz des Röhrenkanals, der auch die typischen Leveländerungen ausgleicht.
Eine andere Forderung der Techniker war ein Schalter, mit dem man den Ausgangstrafo umgehen kann. Manley ging dabei einen Schritt weiter und konzipierte eine Drehknopf, mit dem man den Anteil des Transformators ändern kann, was ein völlig neuer und inovativer Ansatz ist. Mit dem Knopf in senkrechter Stellung, erhält man den unverfälschten Klang des Ausgangstrafos. Dreht man den Knopf gegen den Uhrzeigersinn, verringert man den Einfluss des Transformators hin zu null und darüber hinaus in eine negative Zone. Natürlich kann man den Effekt durch die Drehung im Uhrzeigersinn verstärken, bis etwa zum 3-fachen. Dies ist keine Simulation und basiert vollständig auf dem verwendeten Ausgangstrafo und ist eher subtil denn drastisch.
Ein dritter Wunsch, war die getrennte Kontrolle über Ein- und Ausgangsverstärkung, um zwischen verzerrten und sauberen Signalen zu wählen. Einmal mehr sah Manley einen Weg diesen Gedanken noch weiter zu führen. So wurde für diesen Zweck ein Schalter eingebaut, der mit "Clean", "60's" und "70's" angeschrieben ist. "clean" ist ein sehr sauberer, rauscharmer, genauer und musikalischer Modus. Die "60's" und "70's" Position schalten beide diskrete Klasse A Schaltungen zu, die vintage Charakter, kontrolliertes Übersteuern und kreative Möglichkeiten eröffnen. Dies ermöglicht eine grosse Bandbreite an Sounds von sauber über warm und plastisch bis zu heftigen Verzerrungen. Mit dem TNT beginnt man erst zu begreifen, wie viele Klänge in einer einzelnen Höheneinheit stecken können, besonders wenn sie von Manley Labs gemacht ist.
Der Manley TNT ist ein bemerkenswerter Röhren Vorverstärker auf der einen und ein herausragender Solid State Kanal auf der anderen Seite. Dies sind keine Simulationen, keine Beispiele, keine Kopien oder Spielzeuge. Er ist ein gutes altes Stück Analogtechnik, einen Schritt weiter gedacht.
Die Ziele, die dieses Projekt von Anfang an verfolge, waren: 1) Den Vorverstärker aus dem SLAM! als ein eigenes, preiswertes Gerät zu präsentieren und 2) dem Konzept des "einstecken und es Kling gut" treu zu bleiben. Der Solid State Teil hilft dabei, dem Preis im Rahmen zu halten und eine grössere Palette an Klängen zu ermöglichen. Obwohl aber einige Knöpfe vorhanden sind, ist deren Effekt subtil und intuitiv und es ist schwierig eine schlechte Einstellung zu finden. Man muss nicht viel drehen um einen guten Klang zu erhalten, man kann aber um den Optimalen zu erreichen. Die grosse Herausforderung war ein grosse und nützliche Auswahl an Sounds zur Hand zu haben, die eifach zu bedienen sind, ohne mehrere Pre-Amps kaufen zu müssen und Unmengen kosten. Dies alles aber bitte in Manley Qualität.
Natürlich sind alle gängigen Schalter auf der Frontplatte vorhanden: Phantom Power, Phasendrehung, HP Filter, Übersteuerungsanzeige und Pegelanzeige und Instrumenteneingänge. Die Phantom Power wird langsam zugeschaltet und einzeln reguliert, um mÖglicht niedriges Rauschen zu erhalten. Der High Pass Filter ist ein neuer Ansatz, er reicht zu sagen, dass wenn er ausgeschaltet wird, man fast schon einen Übertragungsbereicht bis zu Gleichstrom erhält (0.01Hz) und dies bei jeder Verstärkungseinstellung. Der LED Meter ist so aufgebaut, dass er sowohl die Übersteuerung der ersten, wie auch der zweiten Verstärkungsstufe anzeigt, obwohl der Ausgang mehr als +30dBu (70 Volt Spitze-Spitze in 50Ohm fÜr den Solid State Teil) liefern kann. Der Strom- wie auch der Spannungsverstärkerteil haben einen Rauschabstand von 130dB, was nahe am theoretisch minimalen Wert liegt. Dieses Gerät ist also vÖllig leise.
Tube Channel (Left Channel)
- Gain Range: +10 dB to +80 dB (20-70dB in 5 dB steps)
- Mic Input Impedance: 600, 2400, 10,000 Ohms
- Instrument Input Impedance: 300K,1Meg, 3 Meg Ohms
- Frequency Response: (-1 dB) 10 Hz to 30 kHz (-3dB) 5 Hz to 45 kHz