wie cmc6ug aber xt version, Frequenzgang der axial besprechbaren Kapseln nach oben erweitert bis über 40kHz
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Beschreibung
Kennzeichnung: Gravur "xt" auf der Fuß-Rückseite. Mit dieser Ausführung des CMC 6 wird der Frequenzgang der axial besprechbaren Kapseln nach oben erweitert bis über 40kHz.
... Mikrofonkapseln von Kondensatormikrofonen - ausschließlich diese werden von SCHOEPS gefertigt - können nicht direkt an Mikrofonkabeln oder eingängen betrieben werden. Hierzu bedarf es der Zwischenschaltung eines Mikrofonverstärkers. Jede der 21 Kapseln MK des Modulsystems muss also mit einem Mikrofonverstärker CMC verschraubt werden und bildet erst zusammen mit ihm ein komplettes Mikrofon. Der CMC 6 kann an 12V- und 48V-Phantomspeisung betrieben werden. Die Schaltung des CMC 6 erkennt automatisch die Speisung und stellt sich darauf ein. Ihre Eigenschaften bleiben dabei im Wesentlichen unverändert - es wird lediglich der Strom an die Speisespannung angepasst. Dieser ist bei 12V höher als bei 48V. Dennoch ist die Leistungsaufnahme bei 12V geringer, was beim Batteriebetrieb von Vorteil ist.
Zur Technik: Der Mikrofonverstärker stellt die zum Betrieb nötige Ladung zur Verfügung, die es der Kapsel ermöglicht, überhaupt ein Signal abzugeben. Da das Kapselsignal sehr schwach ist (hochohmig), bedarf es einer (Strom-)Verstärkung. Damit auf dem Weg vom Mikrofon zum Eingang keine Störungen zum Signal hinzukommen, muss dieses niederohmig und zusätzlich symmetrisch übertragen werden. Der CMC 6 verfügt über eine symmetrische, übertrager und kondensatorfreie Ausgangsstufe im A-Betrieb. Dies führt zu einer kleinen Ausgangsimpedanz, einer hohen Störsicherheit, geringen Verzerrungen und einem niedrigen Gewicht.
Bitte beachten Sie:
Bei Verwendung von Mikrofonpaaren sollten die Mikrofonverstärker vom gleichen Typ sein. Für kritische Einsatzfälle sind darüber hinaus Kapselpaare erhältlich, die durch uns auf gleiche Empfindlichkeit und gleichen Frequenzgang selektiert wurden. Das Selektieren erfordert einen geringen Preisaufschlag.
Varianten
Neben der Standardaus-führung des CMC 6 gibt es jeweils Varianten mit einer anderen Verstärkung oder einem erweiterten Übertragungsbereich. Der CMC 6 kann z.B. mit deutlich niedrigerer unterer Grenzfrequenz bestellt (oder im Werk modifiziert) werden (siehe "linear"-Version).
CMC 6 U"xt" - die 40kHz-Version
Diese Version ist durch die Gravur "xt" auf der Rückseite des Ausgangssteckers gekennzeichnet. Mit dieser Ausführung des CMC 6 wird der Frequenzgang der axial besprechbaren Kapseln nach oben erweitert bis über 40kHz. Zusätzlich werden die Höhen ab ca. 10kHz leicht angehoben. Den Frequenzgang der Kombination Kapsel MK + Standardausführung des CMC 6 und der xt-Version finden Sie jeweils bei der betreffenden Kapsel.
CMC "linear"
Der CMC 6 Mikrofonverstärker hat eine untere Grenzfrequenz von 20Hz um Infraschallstörungen verschiedenen Ursprungs, z.B. durch Luftströmungen oder Vibrationen, klein zu halten. Bei Verwendung von Druckempfängern kann jedoch der Wunsch aufkommen, auch Frequenzen unterhalb von 20Hz ungeschwächt aufzunehmen. Der CMC 6 erlaubt dies. Auf Wunsch wird er mit einer unteren Grenzfrequenz von 3Hz geliefert.
Vorsicht: Da Druckempfänger auch Infraschall bis zu sehr tiefen Frequenzen herab aufnehmen, können in großen Räumen, z.B. Kirchen, selbst Geräusche von Lüftungsanlagen oder Schienenfahrzeugen problematisch werden. Bei Druckgradientenempfängern ist die Gefahr noch größer. Zwar übertragen sie tiefste Frequenzen aus dem Schallfeld nur geschwächt, sie reagieren aber auf andere, unerwünschte Anregungen wie Luftbewegungen und Körperschall umso heftiger. Obgleich diese Signale außerhalb des Hörbereichs liegen, können sie durch Übersteuerung besonders von Eingängen mit unterdimensionierten Übertragern starke, hörbare Verzerrungen verursachen.
CMC "+5 dB"
Mikrofone mit derartig gekennzeichnetem Verstärker sind 5dB empfindlicher als die Standardversion. Der Grenzschalldruckpegel verringert sich um 5dB und der Störspannungsabstand sinkt geringfügig. Die Verwendung dieser Version kann dennoch vorteilhaft sein, wenn man das Mikrofonsignal über den Rauschpegel des angeschlossenen Geräts anheben muss oder meist eher kleine Pegel aufgenommen werden. Ansonsten kann es mit ihr bei hohen Schalldruckpegeln eher zu einer Übersteuerung des Eingangs des angeschlossenen Geräts oder des Mikrofonverstärkers selbst kommen.
- konstanter Frequenzgang
- sehr geringe Verzerrungen und Rauschen
- symmetrischer, besonders niederohmiger Ausgang
- Betrieb auch an sehr langen Kabeln möglich
- sehr sicher gegen HF-Einstreuungen
- für den Betrieb an 12V- oder 48V-Phantomspeisung