Auf der Basis einer IEEE-1394-Schnittstelle (FireWire) stellt er eine denkbar leistungsfähige und preislich äußerst attraktive Kombination aus Bedienoberfläche für Digital-Audioworkstations (DAWs) und Audio-/MIDI-Interface dar, die sich auch als eigenständiges Mischpult nutzen lässt.
... Keys Leser-Award 2005In der Grundausstattung stehen acht Kanäle mit berührungsempfindlichen Motorfadern, Reglern und Tasten für Eingangspegel, Panorama, Vorhören, Stummschaltung und Kanalauswahl zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es Encoder für vier parametrische EQ-Bänder, Tasten für den Zugriff auf acht Aux-Wege sowie spezielle Tasten für den Direktzugriff auf Laufwerks-, Schnitt-, Aufnahme- und Automationsfunktionen der Audio-Software. Diese Tasten sind vorkonfiguriert, können aber auch anderen Befehlen zugewiesen werden.
Der FW-1884 ist aber auch ein vollständiges Audio-Interface, das man auch als eigenständiges 18-in-2-Mischpult verwenden kann: Mit acht symmetrischen Analogeingängen (Mic/Line, mit Analog-Einschleifwegen und schaltbarer Phantomspeisung), einer ADAT- (acht E/A) und einer SPDIF-Schnittstelle, die auch AES/EBU versteht (optisch/koaxial), acht Analogausgängen sowie Panorama-, Mute- und Solo-Funktionen bietet es genügend Flexibilität selbst für Surroundmischungen. Darüber hinaus gibt es je vier MIDI-Eingänge und -Ausgänge mit unabhängiger MIDI-Routing-Matrix, einen Wordclock-Ein- und -Ausgang für die präzise Synchronisation mit weiteren Studiogeräten und auch einen Kopfhörerausgang. Alle Wandler des FW-1884 arbeiten wie die meisten professionellen Anwendungen mit einer Auflösung von 24 Bit und Samplingraten bis 96 kHz.
Der FW-1884 kommuniziert mit Windows- (2000 oder XP) oder Macintosh-Rechnern (ab OS 9.2 über ASIO und Sound Manager oder OS X über Core Audio).
Ausstattungsmerkmale:
Bedienoberfläche:
- vielfältig programmierbare Bedienoberfläche für Digital-Audioworkstations (DAWs)
- 9 berührungsempfindliche 100-mm-Motorfader (8 Kanal- und 1 Summenfader)
- Bedienelemente für Mischparameter, Schnitt-, Laufwerks-, Aufnahme- und Automationsfunktionen
- Kurzbefehle für die gängigen DAW-Anwendungen
- kompatibel zu einer Vielzahl bekannter DAW-Anwendungen
- Emulation der Mackie-Control
Audio-/MIDI-Interface:
- professionelles Mehrkanal-Audiointerface (18 Eingänge und 10 Ausgänge)
- A/D- und D/A-Wandlung mit 24 Bit Auflösung
- Samplingfrequenzen 44,1 / 48 / 88,2 / 96 kHz
- 8 symmetrische Analogeingänge, Mic (XLR, mit zuschaltbarer 48-Volt-Phantomspeisung) / Line (6,3-mm-Klinke), Kanal 8 umschaltbar zwischen MIC/LINE und Gitarre
- 8 analoge Einschleifwege
- 8 symmetrische Analogausgänge (Line, 6,3-mm-Stereoklinke), Kanäle 1?2 als Stereoausgang, Kanäle 1?8 für Surround-Monitoring)
- 1 Stereo-Digitaleingang/-ausgang (SPDIF / AES/EBU, koaxial)
- 1 ADAT-Schnittstelle (optisch, 8 Eingänge und 8 Ausgänge, auch als SPDIF-Schnittstelle nutzbar)
- 4 MIDI-Eingänge
- 4 MIDI-Ausgänge
- vollkommen eigenständige 4x4-MIDI-Routing-Matrix
- Wordclock-Eingang und -Ausgang (BNC-Anschlüsse)
- Kopfhörerausgang (6,3-mm-Stereoklinke)
Weitere Merkmale:
- 2 IEEE-1394-Schnittstellen (FireWire)
- ASIO- und WDM-Kompatibilität für Windows 2000 / XP
- ASIO-, Sound Manager- und Core Audio-Kompatibilität für Mac OS 9 / OS X
- LED-Anzeigen für Betriebszustand, Steuertasten, Signalpegel, Fernbedienung, MIDI- und andere Ein-/Ausgangszustände)
- Betrieb als eigenständiges 18-in-2-Mischpult möglich (mit Eingangspegelreglern, Phantomspeisung, Einschleifwegen, Solo (Vorhören), Mute (Stummschalten), Panorama und Fader
- Fußschalteranschluss (6,3-mm-Klinke)
- SoftLCD (nur für OS X) simuliert einen Beschriftungsstreifen, der erkennen lässt, welcher Kanal was steuert (Screenshot)
- Minimale Hardware-Voraussetzungen unter Mac OS: Macintosh-G4-Prozessor |